Publikationen    

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Blogforschung

 

Flugblatt - Zeitung - Blog

Flugblatt - Zeitung - Blog

 

Materialität und Medialität als Literaturen (2017) Passagen Philosophie

Die Frage der Materialität von Literaturen wird aktuell mit der Digitalisierung als Herausforderung auf vielfältige Weise neu formuliert. – Plötzlich sprechen JournalistInnen auf einer medienpolitischen Veranstaltung in Berlin wie selbstverständlich von Holzmedien.

Literaturen müssen in einem neuen Feld der Praktiken und des Verhältnisses von Bild und Text neu gedacht werden. Überraschenderweise lässt sich dies allerdings schon über ein Flugblatt von Johann Wolfgang von Goethe sagen, das in der deutschen Literatur Karriere gemacht hat.
Jetzt im Passagen Verlag erschienen: Flugblatt - Zeitung - Blog.     

 

Roman

Beriberi. 
Robert Kochs Reise um die Welt. 2012 (kindle edition)

Die Reise im Jahr 1908 ist als private Weltreise geplant. Hedwig und Robert Koch kommen von London über New York und San Franzisko nach Yokohama. Sie wollen weiter nach Shanghai, Hongkong und Indien. Doch dann kommt alles anders.

Die Ankunft in Yokohama wird für Robert Koch zum triumphalen Empfang mit Tagesfeuerwerk, Umzug durch die aufwendig geschmückte Stadt und Sonderzug nach Tokyo. Dem Nobelpreisträger Koch werden wider Erwarten die höchsten Ehren des Landes zu Teil. Die Ereignisse und Empfänge überschlagen sich.

Feuerland
Berlin-Mitte-Roman, Chausseestraße, Labyrinth der Geschichten.

Chausseestraße. Stella und ihr Lebensgefährte Burkhard M. leben in einer geräumigen Dachwohnung mit Blick auf den Mauerpark nach vorne und auf einen Hof mit einer Läuferskulptur nach hinten. Während ihrer Recherche für einen Artikel über das legendäre Feuerland von Berlin, zieht ein neuer Mieter in ein Loft im Hinterhaus, Mitte. Vom Schreibtisch und vom Liegestuhl auf der Dachterrasse wird Stella Zeugin einer Liebesgeschichte. Stella sieht aus ihrer Wohnung in das Loft. Sie wird zur Verbündeten und Freundin. Die räumliche Nähe und Distanz zum neuen Mieter setzen Erzählungen in gang. Aus Versehen entstehen erotische Momente - und fast ein Mord...

Roman komponiert in 12 Kapiteln nach dem I Ging. 370 Seiten.

  1. Kapitel I FEUERLAND
    Menschen fallen vom Himmel. 1

  2. Kapitel II CARAMELCHINA
    Die Fasanen gehen ins große Wasser. 2

  3. Kapitel III KRISTALLOGRAPHIE
    Die Habichte verwandeln sich in Tauben. 3

  4. Kapitel IV MAULBEERBAUM
    Der Hamster wird zur Wachtel, der Regenbogen beginnt zu erscheinen. 4

  5. Kapitel V ORAKELKNOCHEN
    Wenn man einen zum Lachen zwingt, so ist er darum doch nicht fröhlich. 5

  6. Kapitel VI KINDESEHRFURCHT
    Es bedarf eines grünen Drachens und eines Gespanns Windsbräute. 6

  7. Kapitel VII FEUERSTERN
    Jedermann liebt köstliche Speisen, aber nicht jeder findet sie. 7

  8. Kapitel VIII Nephrit-Körbchen
    Was das Herz bewegt, das strömt in Tönen aus; ... 8

  9. Kaptil IX Chrysanthemen
    ... dessen Namen man nicht vernehmen kann, der sich dem Wiedersehen entzieht ... 9

  10. Kapitel X Freude an der Vollendung
    Ein Fisch, so groß, dass er ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht einmal 10

  11. Kapitel XI Herzstein
    Die Helligkeit des Feuers beruht nicht nur auf Feuer, sondern auch auf der Dunkelheit der Umgebnung 11

  12. Kapitel XII Libellen
    Das Wasser der Flüsse Dschin und Miän, das zusammengeflossen war, konnte der Koch I Ya noch am Geschmackt u 12

 

Essay, Photographie, Kunst, Musik und Literatur 

 

 

Barbara Lüneburg (Hg.) 

TransCodingFrom `Highbrow Art' to Participatory Culture (2018)
Social Media – Art – Research

Between 2014 and 2017, the artistic research project "TransCoding – From 'Highbrow Art' to Participatory Culture" encouraged creative participation in multimedia art via social media. Based on the artworks that emerged from the project, Barbara Lüneburg investigates authorship, authority, motivational factors, and aesthetics in participatory art created with the help of web 2.0 technology. The interdisciplinary approach includes perspectives from sociology, cultural and media studies, and offers an exclusive view and analysis from the inside through the method of artistic research. In addition, the study documents selected community projects and the creation processes of the artworks Slices of Life and Read me.

The Team Interviewed by Torsten Flüh S. 28-50

(transcript verlag)


 

Claudia Reiche, Andrea Sick (Hg.)
theatlit Frauen.Kultur.Labor.

DEBATTERIE!
Antagonismen aufführen (2018)

Debatten sind allgegenwärtig und das Debattieren verschwindet. Beide Befunde beanspruchen Gültig-keit und bildeten den Ausgangspunkt des DEBATTERIE! -Labors. Die Anwei-sung „Antagonismen aufführen“ artikuliert pro-grammatisch das Experimentalsystem der Veran-staltungsreihe mit Künstler_innen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen. Wie debattiert es sich heute also – nicht? Welche Regeln, Verstöße, Parodien und Interventionen könnten gegenwärtige und zukünftige Formen des Debattierens bestimmen? 20 Beiträge führen im Medium des Buches weiter, was in einem Bremer Ladenlokal, einem Hamburger Art-Space sowie auf Radio und TV-Frequenzen geführt, ausgeführt, vorgeführt und aufgeführt wurde: verdichtet zur Kunst und Technik des Debattierens.

Torsten Flüh: Wie "hasse" ich richtig? S. 175-181.

(thealit)

Gegenwartskultur als methodologische Herausforderung der
Kulturwissenschaften (2015)

Hg. von Jürgen Joachimsthaler als:
Kulturwissenschaften als interdisziplinäres Projekt Band 10

Torsten Flüh: Bloggen - Zu einem Blog an der Schnittstelle von Journalismus, Literatur und Wissenschaft. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2015, S. 205-234.

(Peter Lang)

 

 

Preussens Feuerland
Fotografie-Essay-Band. 2012 (in 4 Bänden kindle edition)

Die großformatigen Fotos überraschen mit unbekannten Ansichten, verblüffenden Details und romantischen Szenen Berliner Stadtteil Mitte. Von der Neuen Synagoge im Morgenlicht bis zum Ballhaus Berlin bei Nacht nahe der Geburtsstätte der ersten deutschen Glühbirne wird Berlin-Mitte neu belichtet.

Die 26 Kurzessays sind nach dem Alphabet geordnet. Preußens Feuerland beginnt mit A wie Ackerstraße geht über B wie Borsig und E wie Eisen, O wie Oranienburg (Neue Synagoge) sowie W wie Wülknitzsche Familienhäuser bis Z wie Zinkerei, um in alphabetischer Folge auf unterhaltende und anschauliche Weise Geschichten aus Technik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft, Mode, Architektur und Politik zu vermitteln.

 

Ernst Horn: „Die Criminalgeschichte des Sackes“ Im: Deutschen Ärzteblatt 2011; 108(12) (Artikel als jpg)

Durch einen Todesfall während einer durch Horn veranlassten Handlung kam es zu einem der ersten, aufsehenerregenden Arzthaftungsprozesse.

(In diesem Aufsatz wurden die Forschungen zur Feuerland-Tour 3 über die Geburt der Psychiatrie an der Cahrité verarbeitet und im wissenschaftlichen Kontext veröffentlicht. Die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes stellt den Artikel stärker in den Kontext der Arzthaftung.)

 

Photographie als Schrift. 2007 (Broschiert)

Im Zeitalter der beiden großen Ps - Pixel und Photoshop - schlägt der Literatur- und Medienwissenschaftler Torsten Flüh einen spannenden und medientheoretisch aufschlussreichen Bogen von Heinrich von Kleist bis Andy Warhol. Dazwischen Photographen, Photographien und Photographisches Alexander Rodcenko, Robert Mapplethorpe, Eadward Muybridge, Francis Bacon, die Graphologie, William Klein, August Sander, Gisèle Freund, Alfred Stieglitz, David Octavius Hill u.a.

Was immer schon als Wissen über die Photographie formuliert und an sie herangetragen wurde, wird fragwürdig. Das Versprechen der Photographie rückt in ein anderes Licht.

 

Vermeers Leseszene. 2008 (Artikel als pdf und Bild)

Das brieflesende Mädchen am offenen Fenster von Jan Vermeer van Delft in der Gemäldegalerie Alte Meister zu Dresden inszeniert eine Leseszene, die oft besprochen worden ist. Es ist vermutlich die älteste Darstellung einer lesenden Frau von Vermeer, wenn man der Datierung von insgesamt 8 Lese- und Schreibszenen des Malers folgen will. Schreibende und lesende Frauen sind in Vermeers heute bekanntem Werk von 37 Bildern demnach ein genre-bildendes Thema. Entsprechend sind die unterschiedlichen Ausarbeitungen wiederholt in einen Moral-Kontext gestellt worden. Die Bilder stellten inkriminierte Liebes-Brief-Wechsel dar, von denen die Frauen abzuhalten wären. Die sehr verschiedenen Ausarbeitungen des Moralthemas von der lesenden und deshalb untreuen Frau lassen unterdessen auch andere Sichtweisen zu.

 

The injurious power of music. 2001 (pdf-file)

A reading of Kleist’s curious legend Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik
Paper for the Conference on Music and Literature in German Romanticism

Kleist subtitles his narrative “Eine Legende.” in brackets. In German as in English this subtitle implies the activity of reading itself. Furthermore the subtitle gives the reader a hint as to Kleist’s mode of narration about music.

He associates in a particular way the question of sign with music and religion: this is surprising in the age following Kant’s aesthetic narrative “Kritik der Urteilskraft”. Kant draws up rules for the “Geschmack”. But can taste governed by rules? While Kant constructs a subjective and rational “Geschmacksurteil” in § 53 as a result of a “Vergleichung des ästhetischen Werths der schönen Künste untereinander” and puts the value of music on the lowest and the value of “Malerei”/the art of painting on the highest level, Kleist even questions the possibility of subjectivity. In other words: Kleist’s legend on music refers in several ways to Romanticism, but differs significantly from it.

  

Heike Brandstädter, Torsten Flüh (Hg.)

Hamburger TEXTGÄNGE. 2001 ( Edition Fliehkraft)

 ... Textgänge sind auch Spaziergänge im Text: Lesen, Erkunden, Inspizieren des Textgebäudes. Neben den Personen, Geschichten und Orten, die die Beiträge aufsuchen, wird auch das Gehen, das Lesen selbst thematisiert. Nicht nur die Aussage des Textes, das Was, sondern auch der Modus des Aussagens, das Wie, ist von Interesse.

Diese Aufmerksamkeit auf das Wie ist es, die unseren Fragestellungen gemeinsam ist: Wie, in welchem Stil, mit welchen Anklängen, schreibt Caspar Voght seine Lebenserinnerungen? Wie, mit welcher Topographie, entwirft Margarete Susman, den Ort ihrer Kindheit? ...

 

Trust in Treason. Verrat nach den Regeln des "schwulen Einwohnermelde-amtes" GAYROMEO. In: Was ist Verrat? 2012

Verrat muss furchtlos vor möglicher Rache sein und große Geheimnisse lieben, weil sie am schönsten und kunstvollsten ver- raten werden können. Wenn aber nun keine mehr verfügbar, nämlich schon verraten sind? eine Mediengesellschaft des aufge- speicherten – lässigen oder listigen – Verrats ahmt die gesetzlichen Auskunfts-pflichten, Überwachungen, Evaluationszwänge nach. Kalkuliert ist der schwindende Mut in einer kapitalistischen Ordnung, der alltäglichen, unterwürfigen Verrat an sich selbst zur Pflicht gemacht hat wie ‚Loyalität’ in jedem beliebigen Abhängigkeits-verhältnis. Uns bleibt nur mehr, in letzter Anstrengung der verbrecherischen Tugend, den Verrat um seiner selbst willen zu begehen! es heißt den Wahnsinn, die extreme Gewalt eines Verrats, das Schöpferische zu wählen! Katalog zum thealit Laboratorium "Was ist Verrat?", Forschungsprojekte, Ausstellung, Symposium, Oktober 2010–Februar 2011

 

Peitsch, Helmut (Hg.):

Reisen um 1800. 2012

Kulturwissenschaft(en) als interdisziplinäres Projekt 5 

In diesem Band wird ein Thema behandelt, das von exemplarischer Bedeutung für die Kulturwissenschaften ist: Reisen um 1800 fokussiert auf einen Zeitraum, in dem ein Europa, in dem sich Nationen auch revolutionär konstituierten, in die außereuropäische Welt expandierte - von der Entdeckung Tahitis 1767 durch Samuel Wallis bis zu Adelbert von Chamissos Publikation einer russischen Entdeckungs-Reise nach der Bering-Straße zur Erforschung einer nordöstlichen Durchfahrt 1836. In drei Abschnitten - zu Reisen in Deutschland, in Europa und in die außereuropäische Welt - ergibt sich eine transnationale Perspektive auf das Dreieck von sich globalisierender Welt, expandierendem Europa und national definierten «eigenen» Kulturen: Wie sind Beziehungen zwischen den europäischen Staaten präsent in den Wahrnehmungen außereuropäischer Völker, aber auch der eigenen Nation? Wie werden Zentren und Peripherien entworfen? Im Austausch zwischen literaturwissenschaftlicher Analyse von Reisebeschreibungen als Textsorte und geschichtswissen-schaftlicher Untersuchung von Reisen als kultureller Praxis geht es um Reisende unterschiedlicher sozialer Gruppen, deren Reiseziele und -interessen, die Verkehrsmittel, die sie benutzten, und die Medien, in denen sie publizierten, ebenso wie um Wahrnehmungsformen und Deutungsmuster.

Torsten Flüh: Wissen und Reisen. Die Reisen des Caspar Voght. S. 73-92.

 

Ausstellung

 

Europäische Korrespondenzen um 1800 - Caspar Voghts Briefwechsel (Dokumentation Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg 2002)

Auf dem Gut in Flottbek treffen sich die vielfältigen Fäden und Linien der Voghtschen Briefwechsel. Das Gut wird spätestens ab 1796, nachdem Voght aus Edinburgh zurückgekehrt ist, zur Anschrift, Schnittstelle und zum Absender ästhetischer und wissenschaftlicher Schriften.


Obwohl Voght zwischen 1772 und 1812 ungefähr 15 Jahre auf Reisen ist – 1772-1774 „Grand Tour“, 1786 Handelsreisen, 1793-1795 Studien in England, Schottland und Irland, 1801 Karlsbad und Wien, 1802 Berlin, 1806-1808 Schweiz, Italien und Frankreich, 1811-1812 Marseille und Paris -, die Aufenthalte in Flottbek immer wieder durch lange Reisen zäsuriert werden, das Gut durch die Napoleonischen Truppen 1806 verwüstet wird und dem Marschall Bernadotte, dem späteren König Karl XIV. von Schweden, „Wohnsitz“ ist, treffen sich virtuell die Korrespondenzen vor den Toren Hamburgs.

    Bürgerschaftliches Engagement

  

wedding 65 runners

 

 

 

Internet-Art

Mars-Memorial at MARS PATENT an interplanetarian project by Helene von Oldenburg und Claudia Reiche
    


Kultur- und Medien-Blog

 

night out @ berlin - besprechungen der nacht @ berlin

Mehr als 650 Besprechungen zur Entfaltung einer Blog-Wissenschaft seit Juni 2009 (Stand Juli 2018)

ins licht gestellt - james turrells lichtinstallation in der kapelle des dorotheenstädtischen friedhofs (23. Juli 2015) 

Dokumentation zum Vorschlag für den Communicator Preis 2013

UA-11109852-1 http://www.berlin-feuerland.de